Unsere Vorschläge für Freibad, ÖPNV und Grünflächen

Von Martin Kerz, veröffentlicht am

Noch ist der Sommer nicht vorbei, doch die SPD in Dudweiler blickt bereits auf die kommende Freibad-Saison. Um die Attraktivität des Dudweiler Freibades zu verbessern, haben wir gleich vier Verbesserungen in Anträgen zur Bezirksratssitzung am 29. August eingebracht. Es soll unserer Meinung nach einen Shuttle-Bus geben, damit die Parksituation verbessert wird. Außerdem gehören die Einrichtungen im Freibad auf den Prüfstand. Insbesondere die Wasserrutsche soll erneuert werden. Darüber hinaus soll eine alte Forderung endlich umgesetzt werden: Für behinderte Menschen soll eine mobile Hebeanlage angeschafft werden.

Dazu unser Fraktionsvorsitzende Martin Kerz: »Wir sind froh, dass wir das Freibad haben, nun muss es auch verbessert werden. Nicht, dass es in ein paar Jahren heißt: Die Sanierung ist zu teuer.«

Damit die Besucherinnen und Besucher in Zukunft besser vor dem Straßenverkehr geschützt sind, soll ein Blitzer in Höhe des Freibades am Ortsausgang nach St. Ingbert eingerichtet werden. »Es ist ein Wunder, dass dort noch nichts passiert ist. Die Autos rasen teilweise mit 100 km/h in den Ort. Blitzer sind lästig, aber wirksam. Wir müssen gerade unsere Kinder effektiv schützen«, sagt Bezirksratsmitglied Gudrun Puffay-Burgemeister

Ein weitere inhaltlicher Schwerpunkt ist der Busverkehr zwischen Scheidt und Rentrisch. Die beiden benachbarten Orte sollten endlich durch eine Buslinie verbunden werden, die über die Uni bis nach Dudweiler führt.

Weiteren Handlungsbedarf sehen wir im öffentlichen Raum. Wir fordern eine Verbesserung der Pflege der Grünflächen, insbesondere der Spielplätze und die Erneuerung von Bord- und Rinnsteinen.

Mark Fey, Bezirksratsmitglied aus Scheidt, meint dazu: »Die Spielplätze und Friedhöfe müssen häufiger gemäht werden. In diesem Zusammenhang darf auch die Ansteckungsgefahr mit gefährlichen Krankheiten durch Zeckenbisse gerade auf Kinderspielplätzen nicht unterschätzt werden.«

Kerz ergänzt: »Die Stadt sollte vor der eigenen Haustür kehren. Wenn man jede Woche merkt, dass die Bord- und Rinnsteine weiter kaputt gehen, steigt nicht gerade die Lust, den Besen zu schwingen. Genauso ist es mit den Grünflächen. Die Stadt muss durch ordentliche Pflege für die Bürger ein Vorbild sein.«