Bezirksrat Pressemitteilung Zitat

SPD Bezirksratsfraktion kritisiert die geplante Schließung der Postfiliale in Dudweiler und die angestrebte Alternativlösung

Auf der Sitzung des Dudweiler Bezirksrates am vergangenen Donnerstag wurde die für Mai diesen Jahres geplante Schließung der Filiale der deutschen Post in der Saarbrücker Straße thematisiert.

Die seit einigen Jahren vorhandene Post-Agentur »RS-Papeterie« im Wendehammer an der Ecke Saarbrücker Straße und Büchelstraße soll das Geschäft der geschlossenen Postfiliale auffangen. Dazu meint der Fraktionsvorsitzende Jörg Sämann: »Die Post AG will uns die Schließung der Post als Verbesserung verkaufen. Fakt ist: Vorher hatten wir zwei Filialen, jetzt nur noch eine. Das ist keine Verbesserung sondern schlicht und einfach eine Schließung, unter der wir in Dudweiler zu leiden haben.«

Doch es gibt weitere Schwierigkeiten. Die Parkplatzsituation wird für die Bürgerinnen und Bürger schwierig sein, da nicht direkt vor der Filiale geparkt werden darf. Zudem ist der neue Standort nicht behindertengerecht, da zwei Stufen vorhanden sind. Der Vorschlag der Deutschen Post, eine Klingel einzurichten, damit Kunden mit einer Behinderung vor der Tür bedient werden könnten,wäre aus unserer Sicht ein fataler Rückschritt, da die aktuelle Filiale mit einer Rampe ausgestattet ist.

»Die Post AG will uns die Schließung der Post als Verbesserung verkaufen. Fakt ist: Vorher hatten wir zwei Filialen, jetzt nur noch eine. Das ist keine Verbesserung sondern schlicht und einfach eine Schließung, unter der wir in Dudweiler zu leiden haben.«

Jörg Sämann, Fraktionsvorsitzender

Zu erwarten sind darüber hinaus auch Probleme für die Bürgerinnen und Bürger bei der Paketannahme wegen der begrenzten Lagerräumlichkeiten in der geplanten Alternativlösung. Die Paketstation die zurzeit existiert würde weiter bestehen bleiben, genauso wie die Schließfächer.

Dem Bezirksrat wurde zugesichert, dass für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der aktuellen Postfiliale eine sozial verträgliche Lösung bereit stünde und eine Weiterbeschäftigung an einem anderen Standort in Saarbrücken ermöglicht wird.

Die SPD Bezirksratsfraktion wird die Umsetzung dieser Zusicherung im Sinne/Interesse der Beschäftigten mit kritischem Auge verfolgen.

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