Dudweiler für Flüchtlingsaufnahmestelle vorbereitet

Für die SPD ist Dudweiler als Standort für eine zweite Aufnahmestelle für Flüchtlinge gut geeignet.
»Die Not der Flüchtlinge ist groß. Es kommen immernoch täglich viele Menschen ins Saarland und müssen gut aufgenommen werden.«, sagt Bezirksbürgermeister Reiner Schwarz von der SPD. »Der vorgesehene Standort am RAG-Gelände liegt teilweise auf Sulzbacher Bann. Die bebaute Ortslage von Dudweiler reicht jedoch viel näher an das Hirschbach-Gelände heran. Es ist daher wichtig, besonders in Dudweiler die Rahmenbedingungen für die Aufnahme der Flüchtlinge zu schaffen.«

Für den Ortsvereinsvorsitzenden Rudolf Altmeyer ist Dudweiler ein Ort, an dem alle Menschen, und insbesondere auch Flüchtlinge willkommen sind: »Viele Menschen hier engagieren sich sehr für die Flüchtlinge und helfen, wo sie können. Man kann ihnen nicht genug danken. Es hat sich ein funktionierendes Umfeld gebildet, das die Hilfe koordiniert. Stellvertretend lässt sich hier sicher das Netzwerk »Ankommen«, die Dudweiler AWO und nicht zuletzt auch die Stadtverwaltung nennen.«

Für die SPD ist es wichtig, dass alles daran gesetzt wird, dass Dudweiler ein Aushängeschild im Umgang mit Flüchtlingen wird. »Die Aufnahmestelle Lebach hat bundesweit einen guten Ruf und gilt als beispielhafte Einrichtung. Wir werden alles daran setzen, dass Dudweiler dem in nichts nachstehen wird«, ist sich Jörg Sämann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Dudweiler Bezirksrat sicher.
Die SPD könne ihren Anteil dazu leisten, indem sie Ansprechpartnerin für die Fragen der Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Flüchtlinge direkt sein kann. »Wir reichen jedem die Hand, der Informationen und Hilfestellung von uns möchte. Wir versuchen zu vermitteln, stellen uns den Gesprächen und freuen uns darüber hinaus über jeden, der sich aktiv an der politischen Diskussion hier in Dudweiler beteiligen möchte. Das können Dudweilerer sein, die schon länger hier leben oder welche, die gerade erst hier ankommen, auch wenn sie nur ein paar Monate Dudweilerer bleiben«, so Sämann.

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Kassierer, Öffentlichkeitsarbeit