Pressemitteilung zur Bäderdiskussion

SPD für Erhalt des Freibades in Dudweiler

»Für uns gilt auch nach vier Jahren noch, was wir in unserem Programm zur Kommunalwahl zum Ausdruck gebracht haben, und dazu gehört der Erhalt des Freibades in Dudweiler«,

so der SPD-Vorsitzende von Dudweiler, Rudolf Altmeyer.

Der beabsichtigten Schließung des Freibades Dudweiler stelle sich die SPD vor Ort ganz entscheiden entgegen.

Nachdem jetzt die Auflösung des Sonderstatus gegen den erklärten Willen der Bevölkerung beschlossen wurde, wird mit der angedrohten Schließung des Freibades erneut der Stadtbezirk Dudweiler als willkommenes Sparopfer betrachtet.

»So geht’s nicht!«, betonte der Sozialdemokrat in Richtung der Saarbrücker Verwaltungsspitze. Der Stadtbezirk habe in den letzten Jahren schon überproportional zu den städtischen Einsparungen beigetragen und viel Substanz gelassen. »In der Summe«, so Altmeyer, »reden wir hier über einen bereits geleisteten Sparbeitrag in Millionenhöhe!«

Unterstützung erhält Altmeyer durch die Fraktionsvorsitzende der SPD im Bezirksrat, Daniela Wickmann-Eisinger:

»Es ist zwar gutes Recht und Aufgabe der Verwaltung, sich Gedanken über Einsparungen im städtischen Haushalt zu machen, gerade angesichts der katastrophalen Situation der Stadt. Jetzt aber nach der Entscheidung zur Auflösung des Sonderstatus den Stadtbezirk nochmals in einer derartigen Art und Weise zur Kasse zu bitten, ist schon mehr als unverschämt!«

Die SPD Dudweiler stelle auch die Frage, wie es denn sein könne, dass das jetzt veröffentlichte Gutachten von einer Firma erstellt wurde, die als Betreiberin des privaten und mit städtischen Mitteln geförderten Calypso-Bades in Konkurrenz zu den öffentlichen Bädern stehe.

Das Freibad Dudweiler, so Altmeyer, sei als soziale und Freizeiteinrichtung gerade für Familien und Vereine unverzichtbar.